Samstag, Oktober 26, 2019

Ich347

In den ganzen Zwischenräumen vermuten wir irgendwas Gutes. Der Herbst hält mich in der Hand. Ein Herbst aus Gold. Man fragt sich, wie belastbar man eigentlich ist und während des Nachdenkens bricht man zusammen. All die Versuche sind immer nur Versuche. Unsere Entschuldigung: "Sorry, Welt, ich lebe doch auch zum ersten Mal" lässt die Welt nicht mehr gelten. Es gäbe so viel zum Kümmern und noch mehr zum Drüberschlafen, aber man weiß doch: Die Tage reichen nicht aus. Und dann priorisiert man herum und vergisst zu leben. Jemand sagte: "Es ist meine Priorität, dich wiederzusehen" und blieb erstaunlich unsichtbar. Wie macht man, dass man nichts mehr will und trotzdem glücklich wird?

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