Donnerstag, Oktober 12, 2017

Ich238

Es ist schön. 
Heute. 
Gestern. 
Wenn die Traurigkeit abnimmt. 
Und keiner anruft und
man Ruhe im Kopf hat
und so einen Nebel, 
der alles abrundet. 
Weil
man weiß
was passieren wird. 
Aber es ist auch schade, 
dass nichts mehr passiert, weil
meine Mühe
nicht ausreicht
nicht mehr ausreichen
kann, um
etwas gut zu machen. 

Aber es ist schön
wenn 
die 
Traurigkeit
abnimmt. 

Und, jetzt mal ehrlich, nimm mal die Finger weg vom Pathos, wer soll sich all die Scheiße noch durchlesen, es liest sich wie Pferdesalami schmeckt. zäh und tot. Lass ab von diesen Dingen. Lass ab. Lass ab. 

Ok, der Kampf hat begonnen. In mir schreit es, dass ein bürgerliches Leben so massiv viel Entspannung verheißen würde, wenn man dann Kinder hat, wird es auch nicht langweilig, man kann einer von denen werden, die bei Netflix kuscheln oder Bücher vor dem Einschlafen oder zum Einschlafen lesen. Ok also lass das weg, mit der Kunst, sagen sie, such dir einen Friseur, der mit seiner Schere auch in deinen Kopf rein kann, um das, was jetzt noch lodert zu löschen, das letzte bisschen Hoffnung zu killen, ein Literaturpreis oder drei oder ein einfaches Leben. 

Nichts davon passiert. 

Und das ist genau richtig so. 

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