Dienstag, Juni 20, 2017

Ich125

Und nichts an dir ist mehr freundlich, zugewandt, interessiert und synchron. Du lebst dahin, wie etwas im Meer umhertreibendes. Du bist angespültes Strandschlecht. Deine Augen sind schon längst da, wo dein Herz hin will. Nicht bei mir. Mal nicht schwarz sagst du und ich lege den Filzstift weg, mit dem ich ein Organ von mir auf meine Handinnenfläche gemalt habe. Ich sitze da und schaue Wände und Wände schauen, dass sie bleiben und nicht mehr verschwinden. Wände haben Bock auf Wandsein. Ich dahinter, du davor und es kommt vor, dass uns der Comfort ausgeht. Die Bequemlichkeit, die ich nur zu gerne gegen deine Unbequemlichkeit eintauschen würde.

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