Samstag, März 18, 2017

Ich8

Nichts erzählen zu haben, obwohl es so viele gute Geschichten gibt. Im Verlauf des Abends erneut ein paar soziale Behinderungen bei mir festgestellt. Ein schöne Person steht vom Barocker auf, als ich gerade ankam, will mit mir über eine Lesung verhandeln. Ich bin betrunken und perplex, sage irgendwas, was mich nicht, also ganz bestimmt nicht, wie einen eloquenten Autoren aussehen lässt, eher wie einen Typen, der in eine Bar stolpert und unangemessene Dinge sagt, die nicht zu den gestellten Fragen passen. Sie redet, ich höre und nicke und mache schüchterne Dinge mit den Händen. Am Ende bin ich nicht viel schlauer.

Ich treffe Leute, trinke. Höre auf zu denken. Komme zur Ruhe, bevor sie zu mir kommt.

Am Ende sagt der Taxifahrer, dass alles schon okay sei, die Welt kann ein guter Ort sein. Die Art wie er mich fährt gleicht der Art wie man jemandem eine beruhigende Geschichte vorliest, auch wenn man nichts zu erzählen hat.

Keine Kommentare: