Montag, März 13, 2017

Ich1

Der Autor. Der Typ, der ich bin. Der Versuch, daraus etwas zu machen. Da entsteht eine Emotion. Man weiß nicht, was es soll. Ich bin ein bisschen aufgeregt, das alles gehört nicht mir. Internet. Viele Worte. Man weiß nicht, ob man sich wehtut. Es macht keinen Sinn.

Was mache ich hier eigentlich? Was habe ich die letzten Jahre gemacht? Hat das hier noch Hemmschwellen? Die Sätze werden nicht unkomplizierter. Was passiert? Dies hier ist ein leises Tagebuch. Püriertes Gehirn. Pürierstab auch im Brustkorb.

Wie siehst Du Deine Rolle als Künstler im Spannungsfeld zwischen Politik und Emotionen? Gerade heute. Heute gerade. Das sind so Fragen. Hier schreibe ich hirnlos. Affektiv. Nur Gefühl. Dafür muss man auch verurteilt werden, für das Gefühl. Wenn man alle Sachen, die so sind, emotional beleuchtet, kommt man zu nichts.

Denken. Immer dieses Denken. Zum Beispiel an Dich. Kommst nicht mehr wieder. Weiß das wohl. Hast ein Loch gerissen. Loch wächst zu. Ist doch egal, sagen alle und hahahaha, usw. Das geht in die Wiederholung. Passiert oft. Eines geht, ein anderes taucht auf. Man umarmt sich. Und geht wieder weg.


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